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Projekttage: LERNEN LERNEN – KOMMUNIKATION – SOZIALES LERNEN

Eine umfassende Bildung beinhaltet neben dem Wissenserwerb auch ganz wesentlich das Beherrschen sog. „Soft Skills“. Gemeint sind hiermit sämtliche Eigenschaften, Fähigkeiten und Qualifikationen, die neben den „Hard Skills“ berufliche und private Erfolge bestimmen: persönliche, soziale und methodische Kompetenz. Einen echten „Intensivtrainingstag“ zu den Themen „Lernen lernen – Kommunikation – Soziales Lernen“ gab es für jede einzelne der 8 Klassen der NMS Rottenmann in der 2. Schulwoche.

Die Überlegung dabei war, den Kinder und Jugendlichen dadurch wertvolles Rüstzeug zu vermitteln, um einerseits ihre schulischen Erfolge besser und bewusster steuern zu können, aber auch, um im Alltag mit ihren Mitmenschen besser zurechtzukommen und sich selbst und anderen mehr Wertschätzung entgegenzubringen.                                                      

Ein engagiertes Team bestehend aus Lehrerinnen und der Schulsozialarbeiterin der NMS Rottenmann hat für den Bereich „Lernen lernen“ in den Sommerferien drei Lerntechniken ausgewählt, die an diesen Tagen den Schülerinnen und Schülern vorgestellt wurden und das ganze Jahr hindurch schwerpunktartig im Unterricht trainiert und angewendet werden. Den Beginn macht die sog. „5-Schritt-Lesemethode“ – eine Technik, um Texte effizient durchzuarbeiten, das Wesentliche herauszuarbeiten und die Inhalte geistig zu durchdringen. Weiters reflektierten die Schüler/innen über ihr eigenes Lernverhalten sowie ihre Strategien, um sich auf Prüfungen, Tests… vorzubereiten und sammelten in Gruppenarbeit förderliche Bedingungen bzw. Hemmnisse für das Lernen.

Für den Bereich „Soziales Lernen“ teilte die ehemalige Religionslehrerin Frau Schachner ihren großen Erfahrungsschatz mit den Kindern und im „Kommunikationstraining“ wurde durch Selbsterfahrungsübungen, Rollenspiele und Gespräche viel Wissenswertes darüber vermittelt, wie sehr Körperhaltung, eigene Stimme, Mimik und Augenkontakt die Kommunikation mitbestimmen. Frau Martina Hammer-Wostal, die u.a. als selbstständige Supervisorin, Meditations- und Achtsamkeitslehrerin tätig ist, machte den jungen Leuten sehr gut klar, was aktives Zuhören bedeutet und welchen Unterschied es bedeutet, Anliegen als Ich-Botschaften zu verpacken. Auch der respektvolle, wertschätzende Umgang mit Gesprächspartnern war ein wichtiges Thema. Von den Jugendlichen wurden die Seminare mit großem Interesse aufgenommen.

K. M.

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